Geistliches: „Moment mal für den Monat Juni 2011“
Mit dem Thema „Gottes Schöpfung ist uns anvertraut“, möchte Renovabis in diesem Jahr besonders auf die oftmals schwierige Situation vieler Menschen im Osten Europas aufmerksam machen: bundesweit, und zwar sowohl im inner- als auch im außerkirchlichen Kontext. Ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit ist die „Pfingstaktion“. Die Kollekte aus allen katholischen Kirchen in Deutschland am Pfingstsonntag ist für Renovabis bestimmt. Durch diese Aktion zeigen wir als deutsche Katholiken unsere Solidarität mit Menschen in Mittel-und Osteuropa. Das oben genannte Thema des Renovabis richtet seinen Blick auf folgende Tatsache: Der Raubbau an der Natur in der Zeit des Kommunismus in Osteuropa stand dem der freien Marktwirtschaften des Westens kaum nach, mancherorts geschah er sogar noch rücksichtsloser, wovon sich manche Regionen im Osten Europas bis heute nicht erholt haben. Kurz gesagt, dort gibt es wachsende Umweltprobleme. Von daher versucht Renovabis durch das diesjährige Projekt den Menschen ihre Verantwortung gegenüber der Schöpfung bewusst zu machen, um hier so einen höheren Stellenwert zu bekommen.
Papst Benedikt XVI sagte in diesem Zusammenhang (.“ (Enzykl. CARITAS IN VERITATE Nr. 51): „Die Kirche hat eine Verantwortung für die Schöpfung und muss diese Verantwortung auch öffentlich geltend machen“ – oder – „Wenn Du den Frieden willst, bewahre die Schöpfung.“ (Botschaft zum Weltfriedenstag 2010). Damit gemeint ist: Im christlichen Glauben an die gute Schöpfung Gottes liegt so zugleich ein immer zu aktualisierender Handlungsauftrag. Wer die Liebe Gottes zu allen Geschöpfen glaubwürdig verkündet, ist bereit, die Güter der Schöpfung zu schützen, zu pflegen und gerecht zu teilen.“ Und ich glaube, diese wichtige Botschaft von Renovabis wird in unserer Gemeinde ganz lebendig, wenn wir die Bewahrung der Schöpfung in den Fokus unseres alltäglichen Lebens stellen. Es geht in erster Linie nicht nur um moralische Appelle zum Schutz der Umwelt, sondern auch um die Absicht, „Kernaussagen des Schöpfungsglaubens in unsere Zeit zu übersetzen. Jeder auf seine Art.“ Dies wünscht sich,
Ihr Pfarrer P. Paskalis K. Teli Lolan SVD